Die Eröffnung

Nachdem Sie die Schachregeln erlernt haben, ist es natürlich sinnvoll, sich jetzt mit den Schacheröffnungen vertraut zu machen und nicht einfach einen Gegner zu suchen und drauflos zuspielen. Damit werden Sie kaum Erfolg haben.

Ich möchte den Schachanfänger in die Materie der Schacheröffnung einführen. Die wichtigsten Eröffnungen werden mit zahlreichen Diagrammen dargestellt. Der Schachanfänger soll die Eröffnung ohne grobe Fehler erfolgreich gestalten.

Die Eröffnung ist der erste Teilbereich einer Schachpartie (es wird in drei Bereichen unterteilt: Die Eröffnung, das Mittelspiel und das Endspiel.). Eine genaue Anzahl, wie lange eine Eröffnung dauert, ist nicht bestimmt. Man spricht aber in der Regel von 8 bis 15 Zügen.

Das Ziel der Eröffnung ist die schnelle Entwicklung aller Figuren, die man sinnvoll in Stellung bringt. Die Eröffnung ist abgeschlossen, wenn sich die Figuren entwickelt haben. Es sollte das Ziel sein, die Zentrumsfelder zu kontrollieren (e4, d4, e5, d5). Denn wer die Zentrumsfelder kontrolliert, beherrscht auch das Spielgeschehen.

Bei der Eröffnung (Anfangsstellung) sind die meisten Figuren noch bewegungsunfähig (Türme, Läufer, Dame). Sie sind von den Bauern eingeschlossen. Nur die Springer (können über eigene und fremde Steine ziehen) können schon einen Zug machen. Deshalb sollte man die Figuren schnell entwickeln, damit sie sich aktiv ins Schachspiel einschalten können. Denn je schneller die Figuren sich mit einschalten, desto mehr hat der Spieler einen Vorteil, und umso mehr kann man seinen Gegner in seiner Eröffnung einschränken. Man sagt, eine Stellung ist dann fertig entwickelt, wenn man die Rochade gemacht hat.

Um die Figuren zu entwickeln und um mehr Felder zu beherrschen, muss man erst die Bauern ziehen. Denn die Figuren beherrschen dann mehr Felder als die generischen Figuren. Die Figuren sollte man aber auch so entwickeln, das man seinen Angriffsplan realisieren kann.

Man sollte aufpassen, das sich die Bauern und die anderen Figuren nicht gegenseitig stören. Man muss also vorher überlegen, auf welches Feld man seine Figuren zieht bzw. entwickelt. Und der König sollte natürlich in Sicherheit gebracht werden (Rochade).

Deshalb sollte man jeden unnötigen Zug unterlassen. Wie z.B. die Randbauern ziehen. Dies sind Anfängerfehler. Denn umso bessere Chancen hat der gegnerische Spieler, seine Figuren zu entwickeln, das Zentrum zu kontrollieren und seinen Angriffsplan umzusetzen. Dadurch wird dann die eigene Entwicklung behindert.

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